mediacraft
Schlafraum mit Blick aufs Meer, glatte Wände und Decke ohne sichtbare Lautsprecher
Unsichtbare Lautsprecher

Musik aus der Wand, ohne dass etwas zu sehen ist

Der Lautsprecher wird vor dem Verputzen in Wand oder Decke gesetzt, überputzt oder tapeziert und mitgestrichen. Danach unterscheidet sich die Stelle in nichts von der übrigen Fläche: kein Gitter, kein Rahmen, nur die fertige Wand, die den Klang abgibt.

Heller Wohnraum, in der Wand ist die Kontur zweier unsichtbarer Lautsprecher angedeutet
Sonance Invisible Series · die Wand ist der Lautsprecher

Für Wand und Decke: die Paneele, mit denen die meisten Räume beginnen

Alle Modelle für Wand und Decke

Vollbereichslautsprecher, die vor dem Verputzen gesetzt und danach mitgestrichen werden. Der Unterschied zwischen den Modellen liegt in der schwingenden Fläche: Ein Sechseinhalbzöller genügt für Flur und Nebenraum, ein Achtzöller trägt den Wohnraum.

Esszimmer mit Meerblick, an der Wand die angedeutete Kontur eines unsichtbaren Lautsprechers
Vor dem Verputzen gesetzt, danach mitgestrichen
Ladengeschäft mit Deckenkoffer, in der Decke die Kontur unsichtbarer Lautsprecher
Auch im Objekt: Hotel, Praxis, Laden

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Häufige Fragen zu unsichtbaren Lautsprechern

Kann man über den Lautsprecher streichen?

Ja, das ist der Sinn der Bauweise. Die Paneele werden verspachtelt und wie die übrige Fläche behandelt: mit Farbe, leichter Tapete, Textil oder Strukturputz, bei den Sonance-Modellen laut Hersteller auch furniert. Auch der Anstrich in fünf oder zehn Jahren ist ohne Aussparung möglich.

Wie tief muss die Wand sein?

Die Paneele sind flach. Der Sonance IS6 braucht rund 68 Millimeter Bautiefe, der Stealth Acoustics STLR8-G 64 Millimeter, der LR224 83 Millimeter mit Rückkammer. Dazu kommt bei Trockenbau das Einbaugehäuse, das den Raum dahinter schließt und dämmt.

Geht das auch in fertigen Räumen?

Die Bauweise verlangt eine offene Wand oder Decke, weil das Paneel vor dem Verputzen gesetzt wird. In fertigen Räumen bedeutet das, die Fläche an der Stelle zu öffnen, das Gehäuse zu setzen, zu beplanken und neu zu verputzen. Am einfachsten ist der Einbau im Neubau oder bei einer Renovierung, bei der ohnehin gespachtelt wird.

Wie funktioniert das ohne Gitter?

Ein gewöhnlicher Einbaulautsprecher schiebt Luft durch die Öffnungen seines Gitters. Hier sitzt hinter dem Putz eine flache, akustisch entkoppelte Schallwand, die von den Treibern in Bewegung versetzt wird und den aufgetragenen Putz mitnimmt. Die fertige Wandfläche gibt den Schall selbst ab.

Woher kommt der Bass?

Vollbereichsmodelle wie der Sonance IS6 reichen bis etwa 50 Hertz, der Stealth Acoustics LR224 bis 45 Hertz. Für ein hörbares Fundament gibt es unsichtbare Tieftöner, etwa den Sonance IS10W von 35 bis 250 Hertz oder die Subwoofer-Paneele von Stealth Acoustics. Sie sind passiv und werden über eine eigene Endstufe wie den Stealth Acoustics SA255 betrieben.

Eignen sich unsichtbare Lautsprecher für Hotels und Praxen?

Dafür gibt es die 70/100-Volt-Ausführungen Sonance IS6T und IS8T. Viele Lautsprecher hängen an einer einzigen Leitung, und für jedes Gerät wird über den eingebauten Übertrager festgelegt, wie viel Leistung es abnimmt. Das spart Kabel in Gebäuden mit vielen kleinen Räumen.